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Psycho-Somato Klinik Windach

Persönliche Klinikerlebnisse, keine Empfehlungen.

Klinikaufenthalt in Windach

Beitragvon Dendrit » 10 Okt 2006 16:01

Hallo Zusammen,

endlich kam der erlösende Anruf:

am 17.10. ist die Aufnahme in der VT-Klinik Windach.

(Dachte heute schon, ich würde demnächst durchdrehen.)

LG, Manuela
Alle sagten, dass es nicht geht - da kam einer, der das nicht wusste, und tat es.
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Beitragvon Thomas M » 10 Okt 2006 22:19

Von mir auch liebe Grüße, ich wünsche dir, dass der Aufenthalt dir viel bringt für dein weiteres Leben. Alles Gute dort.
Thomas M
 

Beitragvon Beate » 15 Okt 2006 09:51

Hallo Manuela,

ich freue mich für Dich, dass Du jetzt von dieser endlosen Warterei erlöst bist, und wünsche Dir das, was Du Dir von dem Klinikaufenthalt erhoffst.

Liebe Grüße
Beate
Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Beitragvon zwerg174 » 15 Okt 2006 22:08

iebe Manuela,

auch von mir die besen Wünsche für einen erfolgreichen Klinikaufenthalt.

Ich freue mich darauf vielleicht zwischendurch mal von dir zu hören. Nimm dir jedoch die Zeit und Ruhe die du brauchst um den Aufenthalt positiv und fördernd verlaufen zu lassen.

Alles Gute für dich.

Liebe Grüße
zwerg174
 

Beitragvon Chrigu » 16 Okt 2006 12:20

Liebe Manuela,

wünsche Dir alles Gute! Ich könnte jetzt noch ganz viele kleine Wünsche dranhängen, aber im Moment bin ich selber nicht auf der Höhe. Deshalb lies das "alles Gute" einfach als ein allumfassendes.

Alles Lieb

Chrigu
Chrigu
 

Beitragvon Admina » 16 Okt 2006 15:00

Vielen lieben Dank. :ei:
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Beitragvon Dendrit » 16 Okt 2006 23:05

Also, wie ging jetzt das? Habe einen als "Dendrit" Beitrag gelöscht, dann war der ganze Thread verschwunden. Na ja, nichts neues, aber schade. Gleichzeitig hatte ich den Admin auf der selben Seite und wollte aber nicht mit dem Antworten. Dort hatte ich soz. noch die Beiträge und unternahm den Versuch, zu antworten. Natürlich blieb er scheinbar hängen, doch auch bei der Aktualisierung mit Dendrit blieb er nicht da. Also abgespeichert, was der Admin ja noch nicht weg schickte. Scheinbar. Jetzt ist er wieder da ... :wundern: :eh: :wundern:

Na, wollte mich eigentlich nur verabschieden und für die Wünsche bedanken.
Bild

Ich vermisse das Forum jetzt schon. :/: Hoffentlich überlebe ich das. :tot: Darf ja am ersten WE nicht heim.
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Beitragvon elly » 17 Okt 2006 20:13

Wünsch dir alles, alles Gute!

LG Elly
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Psycho-Somato Klinik Windach

Beitragvon Dendrit » 28 Okt 2006 13:12

Will mir jemand schreiben?


Falls jemand will, hier meine Adresse:

Psychosomatische Klinik
Schützenstr. 100,
Zi. 2330

86947 Windach
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Beitragvon Dendrit » 12 Nov 2006 17:43

Hallo Zusammen,

jetzt versuche ich mal (seehhr) ausführlich zu beschreiben:

Mit der Therapeutin komme ich ganz gut klar, wenngleich auch schon das erste Missverständnis auftrat. Zwar wurde es gleich bereinigt, aber durch die Art der Reaktion verschloß sich innerlich fast alles und die Übervorsichtigkeit, die ich in Haar (Haus 30) "erlernte", ist wieder da. Die Angst bleibt wohl im Nacken. Ca. eine Woche nach der Aufnahme war eine Patientenvorstellung. Als das grob mit dem Verhältnis bzw. Vertrauen zum Personal zur Sprache kam, meinte der Stationsarzt was von "hospitalisiert". Die Übersetzung im normalen Fremdwörterlexikon hört sich ja noch schrecklicher an als im Pschyrembel oder ähnliche Bücher. Und das scheint zu stimmen.

Im ersten Gespräch mit der Therapeutin musste ich per Handschlag versprechen. Das allein war (ist es immer noch) für mich schon schmerzhaft. Beim zweiten Gespräch tagsdrauf sollte ich einen "non-Suizid-Vertrag" unterschreiben. Erst wollte ich nicht, weil ich mir nur wieder unglaubwürdig und auch sowas wie entmündigt vor kam, zudem der Handschlag ja schon Vertrag genug ist. Für die Akte machte ich es dann doch und dass ich meine Ruhe hierüber habe. Bei der o.g. Patientenvorstellung sagte der Stationsarzt vieles anders, als es mir andere Patienten berichteten, was da sonst erklärt würde. Er wusste ja wohl über den Vertrag. Ich hatte das Gefühl, als wenn mir sprichwörtlich die Pistole auf die Brust gesetzt werden würde. Ich war hinterher unsicher, ob ich tatsächlich die Berechtigung hätte, in der Psycho-Somato zu sein oder doch nur ein Fall für die Psychiatrie bin und bliebe. (Ein anschließendes Gespräch mit der Therapeutin beruhigte mich aber dann wieder.)

Therapien:

Das entspannendste ist für mich natürlich die Gestaltungstherapie. Ich bin jedoch nicht in der therapeutischen, denn Gefühle malen liegt mir nicht. Kann eh nicht wirklich selbständig malen. Jetzt mach erst mal ein Seidentuch. Da sich die "offene" mit einer anderen Therapie überschneidet, habe ich die jedoch nur einmal/w.

Gut ist auch die Wirbelsäulengymnastik, Bild aber weil die Klinik wohl zu wenig Geld hat, kann es sich nicht genügend Matten kaufen, dass alle eine hätten. Nun habe ich meine eigene mit genommen. (Aber 10 Cent/min für I-Net Zugang verlangen. Und die Verbindung soll ewig lang brauchen ...)

Zur Musculären Spannungsrelaxion (o.ä.) (MSR) möchte ich auch mal hinschauen. Die gehört auch zu den "freiwilligen" Therapien. Sie ist halt um 19.30 h und hab's immer wieder verpasst.

Bei der PME nach Jacobson Bild kann ich mich diesmal zum ersten Mal auch ganz darauf einlassen - und so bin ich schon zweimal eingeschlafen.

Selbstsicherheitheitstraining (SST) Bild habe ich seit dieser Woche. Es ist ein Block, der am 06.12. endet. Dazu gehört mind. ein Außentermin, bei dem nach München gefahren wird. Nach den Horrorgeschichten der ehemaligen SST'ler bin ich ja gespannt, was ich machen soll. Einer berichtete, dass jemand eine Cola-Dose an der Leine für eine gewisse Zeit am Stachus "ausführen" sollte, ein anderer, ca. 1 min. gen Himmel zeigen. Wobei letzteres sicherlich lustig und interessant wäre. Immerhin schaut dann fast jeder hinauf. Uns wurde aber versichert, dass wir das "verrückte" nur freiwillig machen brauchen, es kann auch etwas abgelehnt werden. So frag ich mich, was mir schwerfällt, dass ich noch in der Öffentlichkeit was anstellen soll ... bis jetzt ist mir noch nichts einfgefallen. Mir reichen schon die "Hausaufgaben" in der Klinik. Gestern sollten alle (10 Leute) einen höchstens 3-min-Vortrag halten. Zeit zum Vorbereiten: 2 d. Ich hielt meinen über's Bier Bild - was sonst, wenn ich schon in einer Brauerei gelernt habe und darüber schon ein Referat von 30 min in der Berufsschule hielt. Wohin die Therapie mich letztendlich hinführen wird, weiß ich nicht. Mir ist "lediglich" aufgefallen, dass ich "frech" wurde. Ich hoff, dass sich das wieder gibt.

In der Kommunikativen Bewegungstherapie (KBT) Bild soll mit Hilfe eines Gymnastikballs erlernt werden, auf Menschen zuzugehen. Und in jemandes Augen zu schauen. Da ich in beidem (zum Glück) kein Problem habe, waren für mich die ersten drei Std. ganz lustig. Auch als wir zu zweit auf einem Ball setzen mussten. Obwohl die andere und ich uns kaum kannten, war alles wie abgesprochen und eingespielt. Lediglich das Aufprallen des Balls tut mir weh: Kopfschmerzen. Dieser Therapie-Block endet am 01.12.

Was die Patientengruppe sein soll oder deren Ziel wäre, kapiere ich noch nicht ganz. Da sind wir lediglich zu Dritt mit zwei Therapeuten. Ich dachte immer, ich wüsste so gut wie nichts über Depression. Als wir einige Fragen aufschreiben sollte, hätte ich spontan die der anderen beantworten können. Mir kam in den Sinn: die Homepage vom Kompetenznetz Depression lesen und etwas im KND-Forum lesen, dann wären die Fragen geklärt. Aber als Neun-Mal-Kluge möchte ich auch nicht da sitzen. Und was mich wirklich interessieren würde (u.a. einiges über Suizid), ist dann mit den Fragen verglichen Meilensteine entfernt. Und das mit Angstpatienten, also noch dazu eine andere Richtung. Mal sehen.

Dann gibt es noch therapeutische Filme Bild zweimal/w. Aber zu so ungünstiger Zeit, dass ich bis jetzt nur einen sah: Anleitung zum Unglücklichsein (vllt. Ist der bekannt). Ich fand ihn amüsant. Andere weniger, aber auch bloß (wie ich hinterher erfuhr), weil es ein THERAPEUTISCHER Film ist. Wenn SKETCH dagestanden hätte, wäre es für sie auch lustig gewesen. Schade, dass manches wg. eines Wörtchens nicht angenommen werden kann.

Apropo "Wörtchen". Ich wollte ja eigentlich gestern nach München fahren, meinen Psychiater besuchen statt ihn anzurufen. Ich bot meiner Bettnachbarin an, mit zu kommen, da es wg. meines Behindertenausweises mir nichts kostet und eine Begleitung mitnehmen kann. Dankbar nahm sie es an und wollte sich mit mir anschließen, weil ich mich doch in München auskenne. Weiß zwar nicht, wie sie darauf kommt, tu ich auch nicht, aber ich wies sie nochmals darauf hin, dass ich in die PSYCHIATRIE fahre und evtl. einige Std. warten muss. Das warten mache ihr nichts, man kann ja miteinander reden. Ich sagte nochmals, dass ich in die PSYCHIATRIE fahre, denn ich wunderte mich, dass sie offenbar die erste ist, die damit kein Problem hat. Dann schrak sie zusammen. Psychiatrie? Sie hätte doch nichts und wieso freiwillig einfach so und da würden einem doch nur Bekloppte entgegenkommen :wut3: (aha, da habe ich wohl des Rätsels Lösung über meine Wortfindungsstörungen) etc. Und sie könne ja ohne Probleme etwas in München alleine finden und würde auch selbständig heimfahren. - Aaaaha. So schlimm also. Immerhin ein Vorteil der Vorurteile von PSYCHIATRIE. :pfeifen: Ich wollte schließlich allein vorher und nachher rumbummeln.

Liebe Grüße

Manuela
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Beitragvon Dendrit » 12 Nov 2006 18:02

@ Eve: Das Zurechtkommen mit den (Co-)Therapeuten ist meist eine zwischenmenschliche Angelegenheit. Es kommt - wie in anderen Kliniken auch - immer wieder vor, dass einige mit dem-/diejenigen nicht klar kommen. Aber die meisten sind damit zufrieden. Ich auch! :cool:

In der ersten Woche ist im Prinzip nichts mit Therapien, vllt. in der zweiten. Erst mal ankommen und Ruhe finden. Manche würden am liebsten am ersten Tag schon ein volles Programm haben, was aber natürlich nicht geht. Da ist es praktisch und sinnvoll, die Therapien wahrzunehmen, die "offen" sind, also ohne Anmeldung. PMR und MSR sind z.Z. sehr beliebt. Es gibt noch weitere, aber ich habe heute mein Zeug nicht dabei.

Es gibt noch jeden Donnerstag einen Diskoabend, den die Pat. selbst gestalten. Mir persönlich ist das zu laut, ich höre das bis in den zweiten Stock.

Kicker, Tischtennis Bild und Billard kann man jederzeit spielen, sowie schwimmen Bild gehen - da muss man allerdings zu zweit sein. Für Frauen gibt es noch einen Extra-Tag. Sauna und Solarium verwöhnen weiter - wer's verträgt. Irgendein Handballspiel kann man auch spielen, weiß ich allerdings auch nicht mehr, welches.

Tja, was gibt's noch? Strickst oder häkelst Du gern? Dann kannst Du abends in bester Gesellschaft sein.

Falls Du es nicht weißt: man kann jederzeit die Klinik besichtigen.

Vllt. lernen wir uns auch kennen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, sind "lediglich" die Leute mit Essstörungen fest zusammen, alle anderen können sich gegenseitig besuchen/treffen. Bis anfang Dez. bin ich auf jeden Fall noch da. Wie lang es im Endeffekt wird, weiß ich nicht. Denn ich möchte auch die Medikamente noch in der Klinik umstellen. Ob sie es erst machen, wenn die "Block"-Therapien zu Ende sind oder schon zwischendrin anfangen, weiß ich (noch) nicht.

:wink:

Manuela
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Hallo

Beitragvon evam69 » 12 Nov 2006 18:23

Hallo Manuela,

das klingt interessant-wie lange bist Du noch dort? Vielleicht lernen wir uns dort ja wirklich kennen, wär schön. Wär schön, wenn ich die nächsten Tage noch etwas von Dir lesen kann, damit ich ungefähr weiss, was mich erwartet. Kannst Du mir vielleicht schon schreiben, wie es mit Wochenendheimfahrten so ist und wann man wieder hier sein muss? Ich muss z.B. am 9.12. zum 75.Geb. meiner Mutter nach Niederbayern-wär zu schaffen an zwei Tagen und ist mir auch wichtig.

Wie funktioniert das mit den 3 Bett Zimmern? Da habe ich ein bischen Angst davor. Ich weiss ja nicht auf welche Station ich komme. Ich muss sagen, eine Essstörung habe ich mit Sicherheit auch-alles in allem müsste ich wohl 1 Jahr da bleiben...aber Spaß am Rande, ich hoffe, dass ca. 2 Monate reichen und ich dann ambulant weitermachen kann. Als ich in Isny war, wollte ich gar nicht mehr nach Hause.

Ich wünsche Dir alles Gute und viele Grüße

EM

ps. das mit der Coladose am Stachus, naja, va. da ich ja schon 15 Jahre in München lebe, hoffe ich dass dann kein Bekannter von mir kommt!!!!
evam69
 

hab was vergessen...

Beitragvon evam69 » 12 Nov 2006 18:26

...Habe etwas vergessen: handarbeitlich bin ich total ungegabt....sag kann man vielleicht Klavier spielen? Wie ist es mit Fernsehen? In Isny konnte man nur die öffentlich rechtlichen gucken: sprich ARD, ZDF 3. Programme Österreich und dort Schweiz.

Ich werde wohl viel lesen-komme sonst nicht dazu, und ich bin eine Wasserratte-dh. mit Schwimmen bin ich auch gut aufgehoben.

bis bald

EM
evam69
 

Beitragvon Dendrit » 12 Nov 2006 19:25

Hallo EM,

ich bin nur noch bis ca. 21.00 h da. Lasse aber den PC an, falls noch fragen kommen.

wie lange bist Du noch dort
Auf jeden Fall bis Anfang Dez. Wenn die erst nach Abschluß der "Block"-Therapien mit der Medi-Umstellung anfangen, noch etwas länger. Mind. 14 d länger.

mit Wochenendheimfahrten so ist

Man kann die Nacht von Freitag auf Samstag oder von Samstag auf Sonntag oder falls ein Feiertag ist, den Tag zuvor.

Ebenso mit der Ankunft bzw. Ausgang: Fr.+Sa. bis 24.00 h, ansonsten bis 23.00 h.

Man kann gesamt der Therapie nur 2 Übernachtungen (aber nicht direkt hinter einander) weg, evtl. kann der Therapeut noch eine zusätzliche beantragen. Ich habe zwar gehört, dass die Regelung von 2 Ü für den Zeitraum von 6 w betrifft, weiß es aber noch nicht genau. Habe vergessen, nach zu fragen.

Wie funktioniert das mit den 3 Bett Zimmern?

Kann sein, dass ich Deine Frage nicht verstehe. Es ist so wie in einem 2-Bett-Zimmer, lediglich mit einer Person mehr. Oder warst Du bis jetzt immer allein in einem Zimmer? Wenn ja, dann heißt es evtl. umstellen, wenn Du kein Privatpat. bist. :shifty:

Möchte Dir keine Angst machen, sondern einfach nüchtern realistisch sein: Es kann ganz lustig sein, es kann aber auch sein, dass man sich überhaupt nicht verträgt. Alles schon vorgekommen. Dann einfach mit dem Therapeuten reden, verlegt kann man ja jederzeit werden (soweit wo ein Bett frei ist).

Ich weiss ja nicht auf welche Station ich komme.

Du wirst lachen, das sagt noch lange nichts aus. Das habe ich vorhin vergessen. Fast egal in welcher Station Du liegst bzw. Dein Zimmer ist, sagt noch lange nichts über die "Zuständigkeit" zu der Stat., zu der Du therapeutisch angehörst. Ich bin z.B. auf Stat. 3, gehöre therapeutisch zu Stat. 2. Versuche das erst gar nicht zu verstehen, es lohnt sich nicht. Warum das nicht besser organisiert werden kann, weiß ich auch nicht. Lediglich die Essgestörten haben eine Stat. - auf der 1. Vllt. gibt es noch eine Pat.-Gruppe, aber das weiß ich nicht.

Ich muss sagen, eine Essstörung habe ich mit Sicherheit auch

Wenn Du nicht wg. der Essstörung 'rein kommst, kommste auch nicht in diese Station. :)

sag kann man vielleicht Klavier spielen?

:wundern: hmm, bin überfragt. Aber ich denk, es gibt einen Flügel. Dass ich sowas schon gesehen habe, aber sicher bin ich mir da nicht.

Wie ist es mit Fernsehen?

Ich habe mir eigentlich in der Klinik das Fernsehen abgewöhnt. Was so die Bettnachbarinnen erzählten, sahen die u.a. CSI NY an, das kommt in VOX. Und wer zuerst rein kommt, bestimmt mehr oder weniger das Programm.

Ich werde wohl viel lesen

Eine Bücherei gibt's auch. Je nach Interessensgebiet gibt es relativ viel bis gar nichts. Krimis gibt's auf jedenfall jede Menge. :dance:

:hand: Was vllt. eine Hilfe im Umgang bzw. warmwerden von Mitpat. sein kann, womit ich Probleme hatte: es gibt in der ersten Linie kein WIR, sondern ICH. In anderen Kliniken war ich ein WIR gewohnt. Aber hier sollte man sich hauptsächlich auf sich konzentrieren. Als ich den Unterschied gecheckt habe, war alles andere kein Problem.

:hand: noch was: es gibt einen Service, man kann von außerhalb jemanden eine Mail schicken: patient@klinik-windach.de . Ist im Prinzip dann so wie ein Brief. Wenn Du magst, kannst Du ja so Deinen Ankunftstag mir mitteilen. Meine "Adresse" wäre:

Manuela, Zi. 2330


Antworten kann ich Dir nicht, außer per SMS, aber dann nur kurz. Dann müsstest Du dort am besten Deine Handy-Nr. angeben.

Vllt. habe ich es jetzt auch übersehen/nicht mehr im Kopf :diplom: : Weißt Du schon, wann Du reinkommen sollst? Diesen oder nächsten Monat? Am Dienstag werden bei mir 2 Betten frei ... :lol: Ich werde allerdings in die Pat.-Verwaltung gehen und sagen, dass ich eine bestimmte Pat. nicht im Zimmer haben möchte. Sie ist als Kassenpatient in der Privatstat. Sobald dort für die Platzmangel entstehen würde, werden natürlich die Kassenpat. auf die normalen Stat. verlegt.

LG, Manuela
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AW

Beitragvon evam69 » 13 Nov 2006 00:45

Hallo Manuela,

vielen Dank für die ausführliche Antwort-da weiss ich schon ein bischen mehr über Windach-wär natürlich schön, wenn das mit dem Zimmer klappen würde-ich weiss überhaupt nicht, auf welche Station ich komme, da ich ja mehreres zu bearbeiten habe. Es hatte geheissen, ich bin vom 21-23.11. vorgesehen-und am 20.11. habe ich noch ein Vorstellungsgespräch bei der Stadt München als Schreibkraft. (also mal Daumen drücken) Ich warte täglich auf den Bescheid wann es genau losgeht, mit der Sozialpädagogin vom Ein Euro Job habe ich mal dort angerufen und da hiess es vom 21-23.11. müsste ich rechnen dass ich reinkomme.

In Isny hatte ich ein Ein Bett Zimmer-und ich hoffe schon auf relativ verträgliche Zimmernachbarn, dann kanns natürlich schön sein, wenns stressig wird, dann müsste ich zur Not umziehen. Dort kannte ich anfangs auch niemand und das hatte sich mit der Zeit nach und nach entwickelt. Ausgang bis 23 bzw. 24 Uhr ist ja lang, da kann ich zu meinen Freunden am Sonntagabend nach München fahren, die treffen sich immer in einer bestimmten Pfarrei in der Nähe des HBF-d.h. ich habe es dann nicht weit bis zum Hauptbahnhof. Frag doch mal bei der Anmeldung nach, mein Name ist ***. Wär natürlich lustig, wenns mit dem Zimmer klappen würde.

So, jetzt muss ich aber doch ins Bett-muss morgen früh raus- wann gibts das Frühstück bzw. wie ist das Essen dort?

bis bald noch alles Gute in der Klinik

EM
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Beitragvon Dendrit » 18 Nov 2006 14:02

Hallo EM,

danke für Mail und SMS! :dance:

Mittlerweile sind "meine" zwei Betten belegt. Ich bin froh, dass wir uns auf Anhieb verstanden haben. Bild Am Tisch ist auch nix mehr frei. Leider kann man aber trotzdem nicht erfahren, wo ein Neuer käme. Das kann sich sogar noch spontan ändern: als ich von der Aufnahme Zi.nr. erfuhr und der Zivi mich dorthin führen sollte, kam er mit anderen Unterlagen, dass sich das nun kurzfristig geändert hätte und ich in ein anderes - auch noch anderes Stockwerk - käme.

wann gibts das Frühstück bzw. wie ist das Essen dort?


Frühstück: Mo-Fr: 07.30-08.45; Sa, So, feiertags: 07.30-09.30
Mittag: Mo-Fr: 12.10-12.45 (wer Außentermin hat, schon ab 12.00); Sa, So, feiertags: 12.00-12.30
Abend: täglich: 18.00-18.30; Do + So gibt's kaltes Buffett - schon ab 17.30.

Es gibt fast täglich 3 Menüs, eines davon ist fettreduziert. Bei Unverträglichkeiten (Lactose-, Fructoseintoleranz, Diabetes, etc.) bekommt man vom Arzt eine ärztliche Verfügung, die man in der Küche beim Koch abgibt. Die "besonderen" haben allerdings keine Menüauswahl. :( Bis jetzt war das Essen immer gut, auch die Torten in der Cafeteria! :shifty:

LG bis 23.!

Manuela
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Beitragvon Dendrit » 18 Nov 2006 14:44

Weiterer Bericht:

Vor ein paar Tagen habe ich meinen Entlassungstermin erfahren: 12.12. Das ging von der AOK aus. Wie die dann noch einige Punkte und Medi-Umstellung innerhalb der nächsten 3 w hinbekommen soll, ist mir fraglich. Da versuche ich, mit der Ärztin zu reden, weil gerade wg. der Medi-Umstellung können sie bei mir keinen Kaltentzug machen, weshalb es vllt. die Zeit abzukürzen würde. Dazu kommt, dass die Blocktherapien alle bis erste Dez.-Woche gehen und bei der Ausdosierung von R.e.b.o.x.e.t.i.n mich es ordentlich umhauen würde, so dass ich von denen wenig mitbekommen könnte. Besonders die SST liegt mir am Herzen.

Bei der KBT werde ich vermutlich 'rausfliegen. Irgendwie kapiere ich die Therapeutin von Std. zu Std. weniger. Obwohl mir das Spaß macht (vllt. ist das der Fehler), mich nach 'nem Missverständnis Mühe gebe und auch gesagt habe, dass ich bei der Thera letzter Wo. das erste Mal bemerkte, wie Körper und psychisches Empfinden identisch sind, ist es ihr nicht genug oder so. Ich bin z.B. während der Std. nicht annähernd aus dem Rahmen gefallen, wie Heulen. Letzte Std. sollte reflektiert werden, was in den ersten 4 w für uns persönlich war und noch erwarten. Vier sind dran gekommen, bei jedem ca. 10 min verbracht (vllt. war es auch mehr). Als ich dran kam, waren es ca. 3 min ohne Kommentare der Mitpatienten. Andererseits sollte ich ein außertherapeutisches KBT organisieren, um alles nochmal in der Gruppe zu besprechen. :eh: :schweig: ICH KAPIER DAS NICHT. :bitten: Meine Therapeutin meinte (ohne dass sie davon was erfuhr), wenn mir die Gruppe zu unverständlich oder zu viel wäre, könnte ich jederzeit nicht mehr hingehen. Jetzt möchte ich die KBT-Therapeutin noch irgendwie abpassen, ansonsten sie direkt fragen, WELCHE Situation sie bei was meinte. Bei Überlegungen kam außer Kopfschmerzen nichts raus. Und wenn sie bei mir nicht genauso offen redet wie bei den anderen wird meine Konsequenz sein: nicht sie wirft mich raus, sondern ich gehe. Und wenn sie dann meint, ich solle gehen, werde ich aufstehen und gehen. Wenn sie das als Provokation sagte, hat sie dann durch meine Konsequenz Pech, die Therapie an mir weiterzumachen.

Ausgerastet bin ich auch zum ersten Mal. Mir wurde Lamotrigin reduziert, weil der Spiegel zu hoch war und ich Überdos.-Erscheinungen bekommen könnte. :eh: :? :?: Ich regte mich bei der Nachtschwester derartig auf und als meine Therapeutin zufällig reinkam, wollte sie, dass ich mich "mäßige". Handelt sich sicherlich um ein Missverständnis und soll das am nächsten Tag mit meiner Ärztin klären. Dann redete ich weiter auf sie ein. Aber wirklich erinnern kann ich mich nur noch, dass sie das mit "mäßigen" und wie sie die Dosierung aufschrieb. Als ich mich irgendwann gefasst habe, bin ich runter und habe mich bei der Nachtschwester entschuldigt. Die hatte es gar nicht persönlich aufgefasst, lediglich als eine Auseinandersetzung zw. mir und der Therapeutin aufgefasst. :shifty: Bei ihr entschuldigte ich mich am nächsten Tag und wollte wissen, was ich tat, dass sie das Wort "mäßigen" aussprach. Ich hatte mich nicht im Ton oder Wortwahl vergriffen, nicht in der Lautstärke, sondern übermäßig fordernd. Da musste ich innerlich doch lachen: erst wollen alle, dass ich Grenzen setze und darauf bestehe, mache ich das, dann gleich so hartnäckig ... :)

Ich hab dann einiges Revuepassieren lassen. Meine Bettnachbarin füllte den Anamnesebogen aus, wo auf der letzten Seite Sätze stehen, die man vervollständigen sollte. Bei - was man tun würde, wenn man die Selbstkontrolle verliere - schrieb ich heulen und schreien. Und dazu neigte ich seit Anfang Nov. In meinen Augen hatte ich mich geöffnet, nur dass das "schreien" dann "eigentlich" nichts mit Durchsetzungsvermögen zu tun hatte, sondern der Verlust von Selbstkontrolle. Also schloß ich alles wieder zu. So fest, dass ich Schreckliches ohne non-verbale Gefühlsregung lächelnd vermitteln kann, so dass es mir kein Mensch (Arzt) glaubt. Das hatte ich, als ich vor 2,5 y in die Geschlossene kam. Ein derartiger Rückschritt?

Klar wirke ich als gefasst, scheinbar Fortschritte machend. Durch das Missverständnis mit meiner Therapeutin bin ich allerdings verunsichert und möchte ich, dass das nicht nochmal auftritt und bin vorsichtig. Ja, die letzte Std. verlief "fachlich". Wenn ich ihre Reaktionen richtig verstehe, habe ich sie irritiert. Ich muss mit ihr das irgendwie klären, weiß aber nicht wie.

Da ich Andeuterei nur in Bezug auf Suizid kenne, spüre ich immer öfter die "Pistole auf der Brust", die ich durch den Stationsarzt aufgesetzt bekam. Zumindest empfand ich das so bei der Pat.-Vorstellung. Eine andere Pat. sagte, dass man beim Aufarbeiten - wenn man da in eine Depri verfällt - gar keine Suizidgedanken haben dürfe. :?: :?: Das würde bedeuten, dass die Therapeutin nicht korrekt "arbeitet". So schließt sich der Kreis, weil ich zu ihr schon Vertrauen habe. Ob die Aussage wirklich stimmt, muss ich wohl auch nachgehen.

Es war wohl die 5. Woche eine irritierende Woche. :sick: :irr: :?: Aber vllt. missverstehe ich z.Z. einfach alles. Dazu kommt, dass ich immer extremer langsam die Sachen verarbeite/verstehe. Wenn ich etwas nicht kapier, weiß ich nicht, ob es nur momentan so ist und in ein paar Std. schon oder grundsätzlich. Und so führt wohl ein Missverständnis zum anderen. :diplom:

Jetzt hoff ich, dass die nächste Woche besser verläuft. :bitten:

LG, Manuela
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Beitragvon evam69 » 18 Nov 2006 21:23

Hallo Manuela,

danke für den nochmaligen ausführlichen Bericht-mittlerweile steigt die Spannung-derzeit bin ich mit aufräumen der Wohnung beschäftigt-einpacken brauche ich nicht so lange. Es sind gemischte Gefühle-Abschied und nicht wissen, was da passieren wird-und am Montag stelle ich mich noch vor.... Aber meine Prüfung verlief ok-die Ergebnisse erfahre ich noch. Ich weiss noch nicht, ob ich als ALGII Empfänger von der Krankenhaustagegeldgebühr befreit bin-in Isny war ich das, aber das war von der BFA bezahlt, in Windach ist es ja die Krankenkasse, das muss ich noch abklären, und, ob und wieviel Geld ich von der Arge bekomme. Wenn die Arge Schwierigkeiten macht, denke ich, hiflt mir doch hoffentlich der Sozialdienst von Windach, nicht???

Ich habe nochmal den Arzt nach der Diagnose gefragt-war mir nie ganz klar-eigenlich bin ich im falschen Forum, denn er sagte: Persönlichkeitsstörungen mit eben Symptomen wie Depression, Phobien etc. Aber die Störung ist, so weiss ich nicht so schwer, daher denke ich, dass mir Windach hoffentlich helfen kann. Aber abnehmen will ich ja auch nebenbei.... Kann man dann eigentlich generell am WE nach Hause fahren?

Ich hoffe auf gute Therapeuten, denn meine Therapeutin hatte im Frühjahr einfach das Handtuch geworfen-und dass nach mehrern Jahren-ich hätte noch 5 Stunden bei der gehabt, aber die Sozialpädagogin meines Ein Euro Jobs war letztes Jahr viel effektiver für mich als die Therapeutin jemals war-durch diese Frau hat sich glaube ich schon viel getan-leider wechselt sie die Stelle und wenn ich wirklich wieder dahin zurückkomme, wird jemand anderer da sein. Zudem habe ich mich am Donnerstag mal wieder über eine Chefin von mir geärgert-aber ich seh sie ja eine Zeitlang nicht...ich denke, der Abstand tut gut, und vielleicht kann ich nach Windach ihr besser meine Meinung sagen??? Ich bin schon gespannt, wenn wir uns in Windach treffen-was mich dort erwartet, und mit wem ich im Zimmer bin.

bis bald

EM
evam69
 

Beitragvon Dendrit » 18 Nov 2006 23:26

Hallo E-M,

bevor ich aus dem Netz geh, noch ein paar Antworten:

Wenn die Arge Schwierigkeiten macht, denke ich, hiflt mir doch hoffentlich der Sozialdienst von Windach, nicht???


Bestimmt. Das wird vermutl. Herr Heyse sein (U24). ;)

Kann man dann eigentlich generell am WE nach Hause fahren?


Das erste und letzte WE grundsätzlich nicht. Ansonsten gibt es nur 2 Übernachtungen für mind. 6 w Aufenthalt.

:wink: LG, Manuela
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Beitragvon Dendrit » 22 Nov 2006 18:06

Hallo, muss jetzt einfach weg.

Bei SST hatten wir einen sog. Außentermin - nach München fahren. Meine Aufgaben wären gewesen:etwas verschütten und kein Trinkgeld, Preis aushandeln und dann doch nicht kaufen, mir etwas Gutes tun.

Außerdem bekamen wir eine Zusatzaufgabe: in einem Reisebüro über ein Reiseziel Info's einholen. Jeder bekam einen anderen Ort. Ich Manauras (o.ä.) Flug mit Operette.

Davon schaffte ich nur letzteres und als einzige von 8 Leuten ansonsten nichts. Mir ist so zum Heulen. Hochpeinlich.

Jetzt muss ich aufhören, Geld im Automaten des I-Net-Anschluss der Klinik für Pat. ist fast leer.

LG, Manuela
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Beitragvon Dendrit » 03 Dez 2006 12:14

Hallo Zusammen,

7 Tage später, weiterer Außentermin. Verlief diesmal super! Weil davon auch Prof. Hegerl betroffen war, habe ich den Bericht ins KND-Forum gestellt: Außergewöhnliche Bitte mit Bravur bestanden

LG, Manuela
Alle sagten, dass es nicht geht - da kam einer, der das nicht wusste, und tat es.
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Beitragvon Dendrit » 12 Dez 2006 20:25

Bin wieder zurück! Bild

Jetzt stehen lauter Taschen rum, die ausgepackt werden wollen. :shifty: Da jedoch u.a. auch die Thera sagte, ich soll alles in Ruhe und mit immer wieder Pausen machen soll, lass ich es heute.

Ich bin wg. der Entlassung froh - entgegen einiger Erwartungen. Mir geht das Ganze um die Feiertage auf die Nerven. Zudem kamen wieder Suizidgedanken - dazu reichte ein einfacher banaler Satz, eine bildhafte Veranschaulichung. Und es war so schnell, dass ich mich direkt überrumpelt vorkam.

Da die Thera meinte, ich wäre vertragsbrüchig geworden, weil ich es nicht "meldete", erschrak ich schon. Aber eigentlich weiß ich gar nicht mehr, was in dem non-Suizid-Vertrag drin steht. Ich war da nicht mehr aufnahmefähig. Na ja, ich bemühte mich - nachdem ich nun wusste, dass das drin steht - das nächste Mal mich zu melden. Diese Aufregung kam dazu! :cry4: Ich hatte Angst, dass ich vom Co-Thera missverstanden werde und kurz vor der Entlassung in die Psychiatrie verlegt werden würde. Ich rechnete mit allem möglichen.

Als dann einer raus kam, sagte (ratterte) ich nur schnell runter, dass die da sind, dass ich das melden soll, hab's hiermit getan und will nun runter in die Cafeteria, weil ich dort mit einem Mitpat. verabredet bin. Er holte erst Mal Luft und redete ganz freundlich und beruhigend.

Mir wurde also schon mal nicht der Kopf gewaschen. Trotz der Unterhaltung mit dem Mitpat. dauerte ca. 1 h, bis die Symptome verschwunden waren, aber ganz "befreit" dauerte es immerhin über Nacht. Nach wie vor versteh ich nicht wirklich, dass eine veranschaulichende Erklärung das auslöste. Weil, im Prinzip gab es ja keinen Grund. "Wir" schlüsselten alles auf und kamen zum Ergebnis, dass im Unterbewusstsein zuviel im Moment abläuft. :/: Genauere Details erspar ich Euch lieber. :shifty:

Habe Eva Maria kennengelernt. Sie sagte mir zum Abschied, dass sie nach dem Aufenthalt hier wieder rein schaut!!

LG, Manuela
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Beitragvon Dendrit » 18 Dez 2006 13:14

:diplom: Doch verändertes Denken?

Hallo Zusammen,

in den letzten Tagen habe ich mich mit jemanden öfters ausgetauscht und da ist mir einiges aufgefallen. Vllt. ist es auch der Abstand, der nun zur Klinik ist.

In den 8 w hatte ich teilweise die "grundlegenden" Suizidgedanken, die allerdings so "belanglos" waren, als dass ich sie aufschriebe. Dann war es vorbei. In den letzten 2 w kamen sie wieder, aber in einer anderen "Form": es gab keinen offensichtlichen Anlass, als dass sie Auftreten. Entweder weil ich es nicht mehr "gewohnt" war oder eben anders war: sie taten viel mehr weh. Sie waren bewusster wahrnehmbar.

Von den 5 Punkten, was ich in der Klinik behandelt haben wünschte, wurde lediglich der erste - mit Suizidgedanken klarkommen - angekratzt, aber auch nur in den letzten 2 w. Aber damit stieg die Angst vor einer Verlegung.

Das irritiert. (Jetzt muss ich mich fertig machen: muss zum Psychiater!) :dance:

LG, Manuela
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Beitragvon Dendrit » 22 Feb 2007 14:48

Für die, die nicht (mehr) ins KND-Forum schauen: ich hab heut die Bilder von dem Ei bekommen:
(Rundum-Fotografie des Ei's: http://home.arcor.de/depressionsforum/e ... SST-Ei.htm)

Bild
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