Depression und Diskriminierung

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Depression und Diskriminierung

Beitragvon Shay » 19 Okt 2012 10:39

http://www.spiegel.de/gesundheit/diagno ... 61871.html

Ganz interessanter Artikel - und ich denke, so manche(r) wird sich darin wiederfinden. Allein dieser Punkt "Ich bewerbe mich nicht auf einen Job" erinnerte mich an vergangene Graue Zeiten...
Shay
 

Re: Depression und Diskriminierung

Beitragvon wakora » 23 Okt 2012 16:40

Hallo Shay,
danke erstmal für den Artikel.
Ich habe in der Familie zum Glück noch keine Diskriminierung erfahren und außer in der Sucht-Selbsthilfegruppe weiß auch keiner davon. Meine Arbeitskollegen haben keinen Schimmer, aber ich habs auch leicht, denn ich arbeite nur mit anderen für zwei Tage zusammen. Da fiele sowieso nicht auf, wenn es mir schlecht geht. Und wenn doch, wurde ich wahrscheinlich was von "schlechten Tag hat jeder mal" erzählen. Ich nehme an, es gäbe womöglich blöde Sprüche. Einer von den Kollegen ist Diabetiker und mußte sich zumindest vor einiger Zeit noch auch dauernd doofe Bemerkungen anhören. Und das ausgerechnet von einem , der selbst gehandicapt ist, weil sein Geruchssinn im Eimer ist. ..
Ich habe auch schon den Satz gehört "Heutzutage hat doch jeder Depressionen". Worauf ich nur geantwortet habe "Das halte ich aber für ein Gerücht". Ich glaube, wenn ich in eine Diskussion über Depri geriete und man würde mich fragen, warum ich mich so einsetze, würde ich sagen, daß jemand aus meinem Bekanntenkreis betroffen ist. Wär ja nicht mal gelogen. Denn Angst vor Diskriminierung habe ich auch.
lg wakora
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